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	<title>Kommentare fuer Pantheismus Blog</title>
	<link>http://blog.pantheismus-online.de</link>
	<description>Über die Religion Pantheismus</description>
	<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 18:41:47 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Warum ich kein Atheist bin von Abaris</title>
		<link>http://blog.pantheismus-online.de/2009/11/19/warum-ich-kein-atheist-bin/#comment-41</link>
		<author>Abaris</author>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 02:21:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.pantheismus-online.de/2009/11/19/warum-ich-kein-atheist-bin/#comment-41</guid>
		<description>Man wählt doch aber seine Glaubensvorstellungen nicht danach aus, wie krass oder gesellschaftsfähig sie sind - im Übrigen scheint mir der Atheismus nicht sehr krass zu sein.

Sei's drum, was ich eigentlich sagen will: Pantheismus ist kein einheitliches System, eher eine kleine Zahl philosophischer Grundsätze. Das wissenschaftliche Naturverständnis ist in vielen modernen Formen verständlicherweise die Norm, aber nicht das einzige Verständnis (Advaita Vedanta, eine durchaus pantheistische Form des Hinduismus, vertritt den Standpunkt, die Welt sei ein geistiges Gebilde und die materielle Welt eine Illusion. Der Taoismus widerspricht zwar dem wiss. Verständnis nicht, bejaht es aber auch nicht ausdrücklich. Giordano Bruno war hauptsächlich Mystiker, inwiefern man seine Ideen wissenschaftlich nennen kann, mag mit Recht bezweifelt werden). Ich sehe keinen klaren Widerspruch zwischen Pantheismus und ewigem Leben oder Wiedergeburt (Advaita Vedanta vertritt die Reinkarnation, Zen ebenso, Taoismus hält Unsterblichkait für möglich, allerdings eher in  der volksreligiösen als in der philosophischen Ausprägung).

Du scheinst hier entweder Spinoza oder so etwas wie den Scientific Pantheism des World Pantheist Movement im Auge zu haben - letzteres ist aber, bei allem Wohlwollen, eine extrem naturalistische Variante, und man könnte argumentieren, das es dem Namen Pantheismus überhaupt nicht mehr gerecht wird. Entsprechende Vorwürfe gab es in der Vergangenheit und gibt es noch. Dr. Paul Harrison, der Gründer des WPM, hat in einem Op-Ed der New York Times ausdrücklich der Auffassung von Dr. Richard Dawkins zugestimmt, Pantheismus sei "sexed-up Atheism" oder "Atheism for Nature Lovers".

Gruß, -A</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man wählt doch aber seine Glaubensvorstellungen nicht danach aus, wie krass oder gesellschaftsfähig sie sind - im Übrigen scheint mir der Atheismus nicht sehr krass zu sein.</p>
<p>Sei&#8217;s drum, was ich eigentlich sagen will: Pantheismus ist kein einheitliches System, eher eine kleine Zahl philosophischer Grundsätze. Das wissenschaftliche Naturverständnis ist in vielen modernen Formen verständlicherweise die Norm, aber nicht das einzige Verständnis (Advaita Vedanta, eine durchaus pantheistische Form des Hinduismus, vertritt den Standpunkt, die Welt sei ein geistiges Gebilde und die materielle Welt eine Illusion. Der Taoismus widerspricht zwar dem wiss. Verständnis nicht, bejaht es aber auch nicht ausdrücklich. Giordano Bruno war hauptsächlich Mystiker, inwiefern man seine Ideen wissenschaftlich nennen kann, mag mit Recht bezweifelt werden). Ich sehe keinen klaren Widerspruch zwischen Pantheismus und ewigem Leben oder Wiedergeburt (Advaita Vedanta vertritt die Reinkarnation, Zen ebenso, Taoismus hält Unsterblichkait für möglich, allerdings eher in  der volksreligiösen als in der philosophischen Ausprägung).</p>
<p>Du scheinst hier entweder Spinoza oder so etwas wie den Scientific Pantheism des World Pantheist Movement im Auge zu haben - letzteres ist aber, bei allem Wohlwollen, eine extrem naturalistische Variante, und man könnte argumentieren, das es dem Namen Pantheismus überhaupt nicht mehr gerecht wird. Entsprechende Vorwürfe gab es in der Vergangenheit und gibt es noch. Dr. Paul Harrison, der Gründer des WPM, hat in einem Op-Ed der New York Times ausdrücklich der Auffassung von Dr. Richard Dawkins zugestimmt, Pantheismus sei &#8220;sexed-up Atheism&#8221; oder &#8220;Atheism for Nature Lovers&#8221;.</p>
<p>Gruß, -A</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Bibel ist nur ein Text aus dieser Zeit von Kohler</title>
		<link>http://blog.pantheismus-online.de/2009/09/11/die-bibel-ist-nur-ein-text-aus-dieser-zeit/#comment-7</link>
		<author>Kohler</author>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 17:03:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.pantheismus-online.de/2009/09/11/die-bibel-ist-nur-ein-text-aus-dieser-zeit/#comment-7</guid>
		<description>Entwicklung und Fortschritt sollten erkennbar werden, wenn ich einen Schritt zurücktrete und so den ganzen Prozess der menschlichen Entwicklung oder gar den Prozess der Entwicklung des Kosmos in den Blick bekommen kann. Eine Entwicklungsperspektive sollte Hoffnung generieren. Es ist noch nicht gut, aber es wird besser. Vergessen dürfen wir aber nicht, dass mit Entwicklung (technologische, organisatorische, etc.) meist auch eine Zunahme an Macht einhergeht. Und diese Macht kann auch missbraucht werden (Stichwort: "Dialektik der Aufklärung")! Aber es kann auch ganz grundsätzlich die Frage gestellt werden, ob "Fortschritt" wirklich wünschenswert ist? Die Post-Moderne lässt grüssen. Aber medizinischer Fortschritt, ist eine Form von Fortschritt, die kaum jemand wirklich ablehnen würde. Anderseits gibt es auch holistisch inspirierte Konzeptionen von dynamischem Pandeismus (z.B. Sri Aurobindo): Zuerst hat sich Gott "eingerollt". Hat sein Bewusstsein verlorenen, bis nur noch tote Materie in Raum und Zeit vorhanden war ("Involution" gennant). Und dies nur, um dann die Freude des neuen (Wieder)-Aufwachens im Prozess der Evolution zu erleben. Und in dieser Sichtweise wird der Fortschritt dann auch nicht vorher aufhören, bis nicht das ganze Universum wieder Gott geworden ist!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entwicklung und Fortschritt sollten erkennbar werden, wenn ich einen Schritt zurücktrete und so den ganzen Prozess der menschlichen Entwicklung oder gar den Prozess der Entwicklung des Kosmos in den Blick bekommen kann. Eine Entwicklungsperspektive sollte Hoffnung generieren. Es ist noch nicht gut, aber es wird besser. Vergessen dürfen wir aber nicht, dass mit Entwicklung (technologische, organisatorische, etc.) meist auch eine Zunahme an Macht einhergeht. Und diese Macht kann auch missbraucht werden (Stichwort: &#8220;Dialektik der Aufklärung&#8221;)! Aber es kann auch ganz grundsätzlich die Frage gestellt werden, ob &#8220;Fortschritt&#8221; wirklich wünschenswert ist? Die Post-Moderne lässt grüssen. Aber medizinischer Fortschritt, ist eine Form von Fortschritt, die kaum jemand wirklich ablehnen würde. Anderseits gibt es auch holistisch inspirierte Konzeptionen von dynamischem Pandeismus (z.B. Sri Aurobindo): Zuerst hat sich Gott &#8220;eingerollt&#8221;. Hat sein Bewusstsein verlorenen, bis nur noch tote Materie in Raum und Zeit vorhanden war (&#8221;Involution&#8221; gennant). Und dies nur, um dann die Freude des neuen (Wieder)-Aufwachens im Prozess der Evolution zu erleben. Und in dieser Sichtweise wird der Fortschritt dann auch nicht vorher aufhören, bis nicht das ganze Universum wieder Gott geworden ist!!</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Qualia-Problem von disposed</title>
		<link>http://blog.pantheismus-online.de/2009/05/11/qualia-problem/#comment-2</link>
		<author>disposed</author>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 22:53:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.pantheismus-online.de/2009/05/11/qualia-problem/#comment-2</guid>
		<description>hey, ich bin gerade zufällig auf den Blog gestoßen, dein Post ist schon etwas länger her, aber vll helfen dir die Bücher noch weiter: 
Zur Qualia, aus einer wissenschaftlich Perspektive: 
Gerald M. Edelman, Das Licht des Geistes. Wie Bewusstsein entsteht, 
Zur Erkenntnistheorie im allg.:
Thomas Nagel, Was bedeutet das alles? 
Im Wikipedia Artikel zu Qualia gibt es noch 3 weitere Literaturhinweise. Viel Spass damit!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hey, ich bin gerade zufällig auf den Blog gestoßen, dein Post ist schon etwas länger her, aber vll helfen dir die Bücher noch weiter:<br />
Zur Qualia, aus einer wissenschaftlich Perspektive:<br />
Gerald M. Edelman, Das Licht des Geistes. Wie Bewusstsein entsteht,<br />
Zur Erkenntnistheorie im allg.:<br />
Thomas Nagel, Was bedeutet das alles?<br />
Im Wikipedia Artikel zu Qualia gibt es noch 3 weitere Literaturhinweise. Viel Spass damit!</p>
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