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Das Buch „Das geheime Wissen der Frauen“ von Barbara Walker

Samstag, Oktober 10th, 2026


Das Buch „Das Geheime Wissen der Frauen“ von Barbara Walker ist ein Lexikon mit vielen Beiträgen zu Göttinnen und Heiligen. Einige Artikel beschreiben die brutale Gewalt, mit der die Kirche gegen Heidinnen und Frauen vorging. Viele Heiligengeschichten waren erfunden und Göttinnen wurden vermännlicht und Geschichten dazu erfunden. In der Zeit der Inquisition wurde brutal gefoltert und die Beschuldigten waren immer schuldig. Es gab kein entkommen für sie. Einige behaupten, Barbara Walker sei nicht immer korrekt mit den Quellen umgegangen. Ich kann das nicht nachprüfen. In vielen Einträgen kommt sie immer wieder auf die Gottesmutter Maria zurück. Viele matriarchale Mythen wurden von den Männern und der Kirche umgeschrieben. So war Eva eine Göttin im alten Palästina. Ihr Begleiter war die phallische Schlange. Das Alte Testament wimmelt nur so von matriarchalen Mythen, die umgeschrieben wurden. Wörter bekamen neue männliche Bedeutungen, wie zum Beispiel Mahatma, was große Seele heißt, aber ursprünglich große Mütter bedeutete. Schon in der Zeit vor Christus gab es einen regen Austausch von Mythen zwischen Indien, Persien, Palästina und Europa. Deshalb ähneln sich auch viele Mythen aus den unterschiedlichen Gegenden. Die Christen bekämpften sich gegenseitig blutig und bekämpften die Heiden mit tödlicher Gewalt. Männer versuchten die Geburt von Kindern nachzuahmen. Götter gebaren ihre Kinder aus dem Kopf oder Schenkel. Die Beschneidung scheint eine Nachahmung der Menstruation zu sein. Das Buch ist sehr informativ und ich ziehe daraus den Schluss, dass es keinen Gott gibt. Die Göttin wurde der Natur abgeschaut. Das Opfern von Männern war aber nicht OK. Es gibt viele Götter wie Jesus, die gestorben sind und in die Unterwelt gegangen sind und wieder auferstanden sind. Die Geschichten der Bibel sind auch nicht einzigartig. Sie kommen in der ganzen Welt vor und sind wohl von den Schreibern der Bibel abgeschrieben worden.